eine Illustration mit zwei Personen, die sich umarmen und um sie herum verschiedene Sachen schwingen.

«GESTÖRT ERZÄHLT» Mit Michaela und Damian: Gemeinsam Neurodivergent

eine Illustration mit zwei Personen, die sich umarmen und um sie herum verschiedene Sachen schwingen.
Mi. 15. April 2026 - 20:00
Wissen
Pool

Ermässigt 15.-/ Basispreis 20.-/ Solipreis 25.-

19:30

Die Veranstaltung ist rollstuhlgängig.

Die Veranstaltung ist rollstuhlgängig.

Die Veranstaltung ist für Menschen mit Hörbehinderung geeignet.

Die Veranstaltung ist für Menschen mit Hörbehinderung geeignet.

Die Veranstaltung ist für Menschen mit Sehbehinderung geeignet.

Die Veranstaltung ist für Menschen mit Sehbehinderung geeignet.

    Text

    Der Mensch hinter der Diagnose

    Menschen mit psychischen Erkrankungen werden oft von Schuld und Scham geplagt und ziehen sich sozial zurück. Obwohl jeder zweite Mensch in der Schweiz im Laufe seines Lebens an einer psychischen Erkrankung leidet, wird wenig darüber gesprochen. Betroffene stossen auf Unverständnis. Um das Leid verstehen zu können und sichtbar zu machen, sprechen wir mit betroffenen Personen über ihre Geschichte und ihre psychische Krise. Durch das Gespräch führt der Moderator und Psychologe Matthias Boss.

    Michaela und Damian erzählen:

    «Michaela und Damian sind seit vier Jahren ein Paar. Schon bevor sie wussten, warum sie «anders» ticken, spürten sie: Hier versteht mich endlich jemand wirklich – und liebt mich so, wie ich bin. Ihre Beziehung wurde zu einem sicheren Ort, an dem sie die unbewusst aufgesetzten Masken ablegen konnten.   

    Was als gegenseitige Intuition begann, wurde zu einer gemeinsamen Suche nach einem Platz in einer Welt, die nicht für sie gemacht ist. 2025 kamen endlich die Antworten auf ihre unzähligen Warum-Fragen: Damian hat ADHS, Michaela ist Autistin und hat ebenfalls ADHS. 

    Heute blicken sie gemeinsam auf Höhen und Tiefen zurück – im Wissen, dass neurodivergente Liebe möglich ist, aber auch, was sie fordert. Denn hinter dem, was nach außen oft «normal» wirkt, steckt tägliche unsichtbare Arbeit: Strukturen schaffen, Reize abfedern, Routinen halten, füreinander mitdenken, sich gegenseitig unterstützen, stabilisieren und auffangen.

    Zwei Menschen sprechen über den langen Weg bis zur Diagnose, über unbezahlte Carearbeit, mentale Last und gesellschaftliche Vorurteile. Sie laden dazu ein, Beziehungen neu zu denken – jenseits von Rollenbildern, Leistungslogik und «normalen» Erwartungen.»

    → Die Veranstaltung wird in Gebärdensprache übersetzt.

    Sämtliche Folgen von «gestört erzählt» können auf Spotify nachgehört werden.


    Ticketpreise im Neubad
    Der Basispreis ist der reguläre Richtpreis.

    Der Solipreis richtet sich an Personen, die das Programm zusätzlich unterstützen möchten – er hilft, den ermässigten Preis mitzufinanzieren.

    Der ermässigte Preis gilt für Menschen mit KulturLegi, AHV, Studierende, IV, Neubad-Mitglieder sowie für alle, für die der reguläre Eintritt eine Hürde darstellt.

    Bei der Veranstaltung «Gestört erzählt» erzählen Menschen wie es ist, mit einer psychischen Krankheit zu leben. Dadurch sollen Vorurteile und Ängste vor Menschen mit psychischen Erkrankungen abgebaut werden. Moderiert wird das Gespräch vom Psychologen Matthias Boss.

    In dieser Folge erzählen Michaela und Damian von ihrer Neurodivergenz. 

    Das Gehirn von Neurodivergenten Menschen funktioniert anders als bei den meisten anderen Menschen.
    Zum Beispiel beim Denken, Fühlen, Lernen oder Wahrnehmen.

    → Die Veranstaltung wird in Gebärdensprache übersetzt.

    Alle Folgen von «Gestört Erzählt» findest du auch auf Spotify