Du siehst das Podium und auf der Wand wird der Verlauf des Dialogverfahrens gezeigt.

Ein weiter Weg mit grossem Ergebnis

Endlich. Am 25. Oktober 2025 war es so weit. Das finale Ergebnisforum des Dialogverfahrens, über das ich in anderen Beiträgen bereits berichtet habe, fand statt.

 

Ich habe mich schon lange darauf gefreut, zu hören, was aus all den Ideen, Inputs und Visionen entstanden ist. Besonders gespannt war ich darauf, zu hören, ob es dem Planungsteam gelang, Lösungen für die teilweise widersprüchlichen Varianten vom Werkstattforum zu finden.

Der Anlass fand dieses Mal beim Südpol, im grossen Musiksaal, statt. Bevor es losging, gab es im Bistro zur Stärkung Kaffee und Gipfeli. Dabei konnte ich mich bereits mit einigen Personen über die gegenseitigen Erwartungen austauschen. Danach gingen alle in den Musiksaal, wo das Programm um 9:30 Uhr begann.

Zum Beginn gab es ein kleines Aufwärmprogramm. Uns wurden Fragen gestellt, bei denen wir bei der passenden Antwort aufstehen konnten. Alle machten gut gelaunt mit und die Stimmung war locker und positiv.

Anschliessend hatten wir 2 Minuten Zeit, um uns mit der Person neben uns über das Verfahren und die gegenseitigen Eindrücke auszutauschen.

Auf der Leinwand sieht man das Zielbild, was entstehen soll.

Danach wurde uns ein Video zur Kinderpartizipation gezeigt. Darin zeigten die Kinder anhand der Umgebungsmodelle ihre kreativen Gestaltungsideen. Ich muss ehrlich sagen: Ein Trampolin über der Strasse, um von A nach B zu kommen, wäre wirklich eine geniale Lösung!

Man sieht ein Video von der Kinderpartizipation, die uns gezeigt wurde.

Anschliessend wurde die aktuelle Lagesituation sowie die möglichen Entwicklungen rund um das Freigleis erläutert. Besonders betont wurde dabei, dass rund um das Neubad und die angrenzenden Wohnparzellen eine Verbindung mit mehr Freiraum und Grünflächen geschaffen werden soll.

 

Sehr positiv fand ich, dass die EWL-Energiezentrale grösstenteils unterirdisch realisiert werden kann.

Die ursprünglich geplante Durchgangspassage zwischen Neubad und dem Feuerwehrgebäude, wurden verworfen. Für diese Vision wird das Feuerwehrgebäude künftig mit der Fahrzeughalle genutzt.

 

verschiedene Baumöglichkeiten weren erklär.

Die Realisierung des Projekts erfolgt in Etappen. Der Beginn der Neugestaltung rund um das Neubad, mit mehr öffentlichem Raum, Grünflächen und Bereichen ohne Konsumationszwang, hängt noch davon ab, wann der Umzug der Feuerwehr in das EWL-Areal stattfinden kann.

 

Für das Mobilitätskonzept «autoarmes Wohnen und Arbeiten» wird die grösste Herausforderung wohl die Auflösung der starken Verkehrsachse vor und um das Neubad sein. Dort soll es möglichst autofrei werden und mehr Platz für Gehwege und Verweilraum entstehen.

 

Während der Veranstaltung haben mehrere Teilnehmende auf Post-it’s den Wunsch nach Einbezug von … notiert und an die Wand geklebt. Ich fand, dass vereinbar dabei ebenfalls wertvolle Beiträge, insbesondere im Bereich Barrierefreiheit, leisten kann, und schrieb uns auch noch hin.

Ich habe auf einen Zettel vermerkt, dass man vereinbar für den Prozess zur Barrierefreiheit einbeziehen soll.

Zum Abschluss baten die Veranstaltungsleitung alle Teilnehmenden um eine Einschätzung zur Zufriedenheit mit dem bisherigen Verfahren. Dafür stellten sich alle, welche zufrieden waren, auf die Fensterseite des Raumes und die, die weniger zufrieden waren, auf die gegenüberliegende Seite.

 

Dabei wurde deutlich, dass die grosse Mehrheit sehr zufrieden mit dem Verlauf und den Ergebnissen war.

 

Ich war sehr zufrieden und konnte dabei viel Neues lernen. Besonders geschätzt habe ich, dass die Stadt uns als Bevölkerung in ihre Planung einbezogen hat. Ein grosses Dankeschön an das gesamte Planungsteam!

 

Wenn euch der gesamte Verlauf des Verfahrens interessiert, schaut euch auch die anderen Beiträge an:

  1. Ein weiter Weg für unser Neubad
  2. Ein weiter Weg für unser Neubad – Varianten, Visionen und viel Dialog

 

Autor:in:
fabian.schafer

Fabian Schafer

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